Logo

Newsletter bestellen

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie kostenlos alle vier Wochen die neuesten Informationen rund um das Thema Wechseljahre und gesunde Lebensweise.

Frau Herr


 

Datenschutz: Ihre persönlichen Angaben werden ausschließlich zum Versand des Newsletters verwendet. Wenn Sie den Newsletter abbestellen, werden diese Daten gelöscht.

 

Neun Tipps für einen erholsamen Schlaf

KÖLN (Biermann) Kennen Sie das schöne Gefühl, das sich nach einem langen Tag einstellt, wenn sie endlich zum Schlafen in Ihr Bett fallen? Dann können Sie sicher auch nachvollziehen, wie sehr der Mensch die ruhevollen Stunden benötigt.

Das Warum des Schlafes ist weitgehend unbekannt

Schlaf ist mehr als nur Erholung für den Körper, soviel steht fest. Warum wir allerdings rund ein Drittel unseres Lebens verschlafen, ist nach wie vor eine große Frage für die Wissenschaft. Zahlreiche Untersuchungen haben sich in den letzten Jahrzehnten mit diesem Thema beschäftigt. So deutet beispielsweise viel daraufhin, dass unser Gehirn nachts die gesammelten Informationen des Tages sortiert und speichert, während unser Körper wichtige Reparaturen durchführt.

Auch das Immunsystem, das im Wachzustand immer in Alarmbereitschaft ist, braucht wahrscheinlich die nächtlichen Ruhephasen. Ebenso scheint ein Mangel an Schlaf dazu zu führen, dass Stoffwechselprozesse gestört werden – so legen einige wissenschaftliche Arbeiten nahe, dass durchwachte Nächte dazu beitragen können, dass wir an Gewicht zulegen.

Das Schlafverhalten verändert sich mit den Jahren

Mit dem Älterwerden verändert sich auch unser Schlafverhalten, besonders nach der Menopause wird dieser Einschnitt deutlich. Viele ältere Menschen klagen darüber, dass sie früher aufwachen, seltener durch- oder schlechter einschlafen.

Diese Beobachtungen werden durch medizinische Untersuchungen gestützt. So konnten Wissenschaftler im Schlaflabor nachweisen, dass mit den Jahren die durchschnittliche Zeitspanne, die Menschen in der Tiefschlafphase verbringen, kürzer wird. Die Betroffenen schlafen nur leicht, können also während der Nacht einfacher gestört und aufgeweckt werden. Auch der Schlafrhythmus verändert sich mit der Zeit. Während sich bei jüngeren Menschen nur relativ wenige Phasen mit tiefem oder weniger tiefem Schlaf abwechseln, werden es mit dem Älterwerden mehr. Mitunter kann der Wechsel auch dazu führen, dass die Person erwacht.

Diese Veränderungen können dazu führen, dass der Erholungseffekt der Nacht stark nachlässt. Leider steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Schlafstörung mit dem Älterwerden an.

Auf die richtige Schlafhygiene achten!

Deshalb gewinnt die Schlafhygiene mit dem Alter besonders an Bedeutung. Dazu gehört es beispielsweise auch, dass die Schlafumgebung ansprechend und gemütlich gestaltet und eine zeitliche Pufferzone zwischen Alltag und der Nachtruhe geschaffen wird. Die Wissenschaftlerinnen Susan Roepke und Sonia Ancoli-Israel, beide von der University of California in San Diego, haben die folgenden Tipps für eine erholsame Nacht zusammengestellt:

  1. Verbringen Sie nicht zuviel Zeit im Bett. Falls Sie zum Beispiel gerne vor dem Einschafen noch einige Seiten lesen, wechseln Sie besser auf das Sofa.
  2. Halten Sie feste Schlafens- und Wachzeiten ein. Und behalten Sie diese auch am Wochenende und im Urlaub bei.
  3. Stehen Sie wieder auf, wenn Sie nicht einschlafen können.
  4. Begrenzen Sie Ihren Nachmittagsschlaf auf maximal 30 Minuten.
  5. Treiben Sie regelmäßig Sport.
  6. Verbringen Sie mehr Zeit draußen in der Sonne. Und verzichten Sie in den Abendstunden auch einmal auf die Sonnenbrille.
  7. Erhöhen Sie das Pensum an Tageslicht, das Sie täglich erreicht.
  8. Vermeiden Sie Kaffee, Tabak und Alkohol nach dem Essen.
  9. Trinken Sie am Abend weniger.

Quelle (unter anderen): Indian J Med Res. 2010 Feb;131:302-10.

 

weitere Ausgaben des Newsletters

 
Logo